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Martinsweck(en)

(auch: Martinsring, Martinskranz) besteht aus Hefeteig und „dingt das Neujahr an“: Das Gebäck wurde von einem jungen Mann seinem Mädchen geschenkt und forderte diese damit auf, ihm am Neujahrstag ein (Gegen-) Geschenk zu übergeben. An der Art des Geschenks konnte er erkennen, ob und wie seine Gefühle erwidert wurden, - eine spielerische Form, sich ohne tiefgreifende Verpflichtung nahe oder näher zu kommen. Die Symbolik nutzte natürlich auch die Quantität: je größer der Weck, desto größer auch die Liebe!

Martinswecken

© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

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